Fr, 26.10.2018 | 19 Uhr | Schlosskirche

Batzdorfer Hofkapelle

Die Batzdorfer Hofkapelle wurde 1993 im Rahmen eines Konzerts im Renaissancesaal des bei Dresden gelegenen Batzdorfer Schlosses gegründet. Dies ist auch der Ort der alljährlichen Batzdorfer Barockfestspiele, die 2018 bereits zum 26. Mal stattfinden. Nach erfolgreichen Eigenproduktion von Opern aus dem Dresdner Repertoire, beispielsweise in Schloss Pillnitz, im Ekhof-Theater Gotha, im Theater des Potsdamer Schlosses Sanssouci und im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, arbeitete die Batzdorfer Hofkapelle 2006 beim szenischen Mozart-Pasticcio »Short Cuts« in Luxemburg und Paris mit der Dirigentin Laurence Equilbey zusammen. Das Ensemble, dessen Spezialität in der «Schatzsuche« im Handschriftenbestand der Dresdner Staatsbibliothek liegt, ist bei Alte-Musik-Festivals wie bei den Tagen Alter Musik in Herne gern gesehener Gast. Im Rahmen des Bachfests Leipzig 2012 war die Batzdorfer Hofkapelle im Goethe-Theater Bad Lauchstädt mit einer eigenen Inszenierung der Oper »Cleofide« von Johann Adolf Hasse zu erleben.

Zahlreiche CD-Veröffentlichungen dokumentieren das Schaffen des Ensembles. Auf Opern- und Oratorien-CDs folgte eine Aufnahme mit Orchestermusik von Georg Friedrich Händel in erstmalig veröffentlichten Dresdner Fassungen. CDs in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Vocalensemble erscheinen bei cpo, das Debüt der Batzdorfer Hofkapelle beim Label Accent war 2008 eine CD mit Dresdner Orchestermusik und Oboenkonzerten aus der Sammlung Johann Georg Pisendels. 2011 kam die Erstveröffentlichung von Orchestermusik und Concerti des Bayreuther Kapellmeisters Johann Pfeiffer heraus und 2014 eine CD-Produktion mit Oboenkonzerten und Kammermusik der Gebrüder Graun, die gemeinsam mit der Solistin Xenia Löffler entstand. Ebenfalls mit ihr als Solistin nahm das Ensemble die CD »My favorite Instrument« auf. Jüngste Veröffentlichungen beinhalten Kantaten und Concerti von Johann David Heinichen und die »Neun Deutschen Arien« von Georg Friedrich Händel.

Batzdorfer Hofkapelle © Xenia Loeffler