Historischer Tanz III – Ballvorbereitung
Jutta Voß
Sa, 23.10.2021 - 10:00 Uhr

Mit Grazie und Sprezzatura, also Anmut und Beiläufigkeit, sollen die Tänze der Renaissance ausgeführt werden, so dass der Eindruck von völlig unangestrengtem Tun entsteht. Damit dies gelingt, beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses zur Ballvorbereitung auch mit den unterschiedlichen Stilistiken der italienischen Choreografien aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Daneben stehen die 1588 bei Thoinot Arbeau beschriebenen französischen Tänze und Tanztypen sowie die aus England stammenden Country Dances auf dem Kursprogramm. Aus aktuellem Anlass liegt der Schwerpunkt diesmal eher auf dem Stil und der Schrittausführung, nicht so sehr auf dem Figurenreichtum und Partnerbezug. Auch für Unerfahrene ist dieser Workshop bestens geeignet, um die ersten Schritte auf dem Tanzparkett zu wagen.

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Jutta Voß
Historischer Tanz III

Nach Abschluss ihres Studiums war Jutta Voß über mehrere Jahre Tänzerin im Ensemble Historischer Tanz Berlin an der Universität der Künste unter Leitung von Prof. Karl Heinz Taubert, später wurde sie seine Assistentin. Seit 1989 unterrichtet Jutta Voß Historischen Tanz, nach dem Tod von Prof. Taubert 1990 wurde sie Leiterin des Ensembles Historischer Tanz Berlin und Lehrbeauftragte für Historischen Tanz an der Universität der Künste Berlin. Seit 1999 ist sie in dieser Funktion an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig tätig. Daneben versieht sie eine umfangreiche Lehr- und Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Hochschulen von Flensburg und Frankfurt über Graz bis Shanghai sowie an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten. Jutta Voß´ künstlerisches Spektrum schließt die Tanzforschung, die Rekonstruktion von Tänzen aus historischen Tanzschriften des 15. bis 19. Jahrhunderts ebenso ein wie Einstudierungen, Inszenierungen und Aufführungen mit dem Ensemble Historischer Tanz Berlin und anderen Tanzgruppen. Vielfach ist sie selbst als Tänzerin in Ensembles und mit solistischen Auftritten im In- und Ausland unterwegs. Mit Choreografien, Tanz- und Bewegungstrainings wirkt sie an Theatern, darunter die Staatlichen Bühnen und das Renaissance Theater in Berlin, das Theater Basel, die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz und die Shakespeare Company Berlin. Außerdem arbeitet Jutta Voß für Film und Fernsehen. Unter anderem war sie an Produktionen wie »Gutshaus 1900« in der ARD, an »Heinrich VIII.« von Arte und zuletzt an »Pückler« und »Effi Briest« in der Regie von Hermine Huntgeburth und »Goethe!« mit Regisseur Philipp Stölzl beteiligt.

Choreografien im historischen Stil kreiert Jutta Voß für Tanzszenen in Opern, zu denen keine Originalchoreografien vorliegen, beispielsweise von Jean Philippe Rameau, Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Philipp Telemann und Henry Purcell. Mit wissenschaftlichen und choreografischen Veröffentlichungen, Übersetzungen, Vorträgen und Vorlesungen zu verschiedenen Themengebieten des Höfischen und Historischen Tanzes machte sich Jutta Voß auch als Autorin und Referentin einen Namen.

 

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