Hackbrett
Elisabeth Seitz
Sa, 30.10.2021 - So, 31.10.2021
jeweils von 10:00 bis 18:00

Ein »Lumpeninstrument« nannte der Sänger, Komponist und Musiktheoretiker Sebastian Virdung um 1500 das Hackbrett und zählte es zu den »Fastnachtsinstrumenten«. Ob diese Einschätzung wirklich zutrifft? Dieser und weiteren Fragen rund um das Instrument mit den vielen Namen – das Hackbrett wird auch Psalter, Salterio, Cymbal, Tympanon, Kanun, Santur oder Dulcimer genannt – gehen die Teilnehmenden dieses Kurses nach. Wer ein solches »Lumpeninstrument« auf seinem Dachboden entdeckt hat, wer Tipps zum Stimmen und zur Spieltechnik wünscht oder verschiedene Instrumententypen aus der Nähe betrachten und ausprobieren möchte, ist in diesem Workshop bestens aufgehoben. Ebenso willkommen sind Fortgeschrittene und Profis, die an mitgebrachten Stücken feilen und die reichlich vorhandene Literatur kennenlernen wollen. Je nach Qualifikation und Bedürfnissen der Teilnehmenden wird passend zum Festivalthema auch gemeinsam arrangiert und im Ensemble gearbeitet.

Kursgebühr 150 Euro

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Elisabeth Seitz
Hackbrett

Elisabeth Seitz hat durch ihre weltweite Konzerttätigkeit wesentlich dazu beigetragen, das Hackbrett wieder in der europäischen Kunstmusik zu verwurzeln. Sie spielte mit Ensembles wie L´Arpeggiata, dem Amsterdam Baroque Orchestra und der Akademie für Alte Musik Berlin, ebenso mit dem Capricornus Consort Basel, dem Collegium 1704, Club medieval, Concerto Köln, Echo du Danube, nuovo aspetto, mit 33zwo, dem Orquesta Barocca de Sevilla, mit Nils Okland und der Folkband Kwartet Jorgi. Ihre Diskografie umfasst zahlreiche Aufnahmen, darunter Ersteinspielungen originaler Pantaleon-Kompositionen von Johann Georg Reutter und Antonio Caldara, die sie mit dem Countertenor Valer Sabadus erarbeitete. Elisabeth Seitz unterrichtete an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und gibt ihr Wissen und Können in Meisterklassen an der Universität Mozarteum Salzburg und in Innsbruck weiter. 2016 initiierte und organisierte sie ein Hackbrettfestival in Wuppertal.

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